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Marburger Friedensinitiative "Nein zum Krieg"


ruft auf zur Demonstration

"Überfall auf Jugoslawien- wer ist der nächste ?"


Vor zwei Jahren begannen die NATO und die rosagrüne Berliner Regierung mit dem Bombardement gegen die Republik Jugoslawien. In Verbund mit der US-Regierung gaben die Minister Scharping und Fischer sowie Bundeskanzler Schröder vor, die jugoslawische Regierung Milosevic sei nicht verhandlungswillig, sie verletzte in der Provinz Kosovo nicht nur fortwährend die Menschenrechte, sondern begehe dort einen "Genozid". Aber der NATO-Krieg löste die große humanitäre Katastrophe erst aus. Besonders niederträchtig: Die deutsche Verantwortung für Auschwitz wurde als Rechtfertigung des Bombardements genannt. Die Verletzung des Friedensangebotes des Grundgesetzes und die Verletzung der UNO-Charta sollten damit legitimiert werden.
In diesen Wochen und Monaten nun kommt die Wahrheit ans Licht- freilich nur scheibchenweise. Die Vergehen und Verbrechen der Regierung Milosevic wurden bewußt völlig überzeichnet, Greuelmärchen sollten die deutsche Bevölkerung kriegswillig machen. Das heutige Beharren auf der Lügenpolitik soll die Bundesrepublik in den Kreis der "normalen" d.h. interventionsfähigen wie -bereiten Staaten befördern.

Demonstration am Samstag (24. März):
Beginn um 13.30 Uhr am DeserteursDenkmal in der Frankfurter Str. in Marburg.
Auftakt mit Roland Grimm (DFG/VK)
Zwischenkundgebung an der Augustinertreppe mit Ilse Staude (Steuern zu Pflugscharen)
Abschlusskundgebung am Marktplatz mit Franz-Josef Hanke (Humanistische Union)
Lesen Sie dazu den Bericht über die Demonstration bei www.marburgnews.de, Die Pressemitteilung des HU-Ortsverbands Marburg vom 24. März 2001 und den Text der Rede von Franz-Josef Hanke!
Äuß ern Sie Ihre Meinung dazu im Diskussionsforum des HU-Ortsverbands Marburg!

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