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01.04.2003:
Bei den Latinos in den USA verstärkt sich Kritik, ihre Bevölkerungsgruppe und farbige US-Soldaten würden im Irak als "Kanonenfutter" an der Front eingesetzt. Den hohen Anteil von Angehörigen beider Gruppen an den Opfern der US-Army begründen militärs hingegen mit dem überdurchschnittlichen Anteil von Latinos und Schwarzen in der amerikanischen Berufsarmee.
US-Außenminister Colin Powell reist nach Ankara. Er möchte die türkische Regierung davon abhalten, in den Nordirak einzumarschieren. Türkische Medien argwöhnen, dass er außerdem möglicherweise auch eine Zusage der Regierung für deren Unterst&uumL;tzung beim Aufbau der Nordfront erhalten möchte.
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02.04.2003:
Bis auf 50 Kilometer sind die Angreifer nach eigenen Angaben schon an Bagdad herangerückt. Bei Kerbela haben sie eine strategisch wichtige Brücke über den Euphrat eingenommen.
US-Truppen befreien die 19-jährige Soldatin Jessica Lynch aus irakicher Kriegsgefangenschaft. Sie war am 23. März bei Naseria verwundet und gefangengenommen worden. Ein Spezialtrupp befreit sie aus einem irakischen Hospital, in das sie mit Knochenbrüchen und Schussverletzungen eingeliefert worden ist.
Der britische Außenminister Jack Straw besucht seinen deutschen Amtskolegen Joschka Fischer in Berlin. Themen sind der Irak-Krieg und die Nachkriegsordnung.
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03.04.2003:
Sieben US-Soldaten sterben beim Abschuss eines amerikanischen Black-Hawk-Hubschraubers bei Kerbela, weitere vier werden verletzt. Sie werden von aliierten Truppen gerettet. Ein US-Kampfjet des Typs f18 Hornett wird über dem Südirak von einer irakischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Nach ihm wird noch gesucht.
Die
aus irakischer Kriegsgefangenschaft befreite US-Soldatin
Jessica Lynch trifft am frühen Morgen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein ein. Im
Militärhospital Landstuhl
soll sie medizinisch versorgt werden.
An einem Kontrollpunkt schießen US-Soldaten auf ein Auto, das sich ihrer Einschätzung nach zu schnell nähert. Drei Menschen werden getötet, darunter ein Säugling!
Vor dem Deutschen Bundestag gibt Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Erklärung zur Lage ab. Darin spricht er sich für eine Stärkung der Europäischen Union (EU) und eine gemeinsame EU-Außen- und Sicherheitspolitik aus.
In Brüssel triftt US-Außenminister Colllin Powell mit seinen europäischen Amtskollegen sowie den NATO-Außenministern zusammen. Themen sind der Irak-Krieg und die Nachkriegsordnung. Powell erklärte vor der Presse, die Koalition der kriegführenden Sttaten werde entscheiden, welche rolle den Vereinten Nationen dabei zukommen solle. Derzeit gelte es, "dem irakischen Volk zu dienen". Bundesaußenminister Joschka Fischer hält eine solche Formulierung für unpassend. Er kann sich eine Nachkriegsordnung ohne Legitimation durch die UN nicht vorstellen.
Nach dem Treffen mit Powell versammeln sich die Außenminister Frankreichs, Russlands und Deutschlands in Paris.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mahnt die Kriegsparteien zur Einhaltung des Völkerrechts. Danach genießen Krankenhäuser einen besonderen Schutz. Die Genfer Konvention sei jedoch von den Angreifern nicht eingehalten worden.
Am Abend fällt in der irakischen Hauptstadt der Strom aus. Die Alliierten melden, sie hätten den Flughafen 20 Kilometer westlich von Bagdad angegriffen. Noch am Tage hatte dir irakische Regierung westliche JOurnalisten dorthin gebracht, ohne dass dort etwas von Kampfhandlungen zu merken gewesen wäre.
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04.04.2004:
Nach 17 STunden erbitterten Kampfes haben US-Truppen den internationalen Flughafen von Bagdad "weitgehend unter Kontrolle". Für ihre Nachschubversorgung ist er von strategischer Bedeutung. Das Namensschild "SaddamInternational Airport" wird ausgetauscht durch "Bagdad International Airport".
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